Die Pneumatische Pulsationstherapie
Das Wirkprinzip der Pneumatischen Pulsationstherapie (PPT)
In einem Saugglas - je nach Anwendung verschiedene Durchmesser und Materialien (Glas, Kunststoff, Silikon) - erzeugt eine elektrisch gesteuerte Vakuumpumpe rhythmisch pulsierende Unterdruckwellen, welche das Gewebe von innen nach außen in Schwingung bringt. Die Wiederholungsfrequenz liegt bei 200 Pulsationen pro Minute. Im Gegensatz zu den "klassischen" Schröpfmethoden, die mit einem starren Vakuum und entsprechend mechanischen Gewebsbelastungen, Mikroverletzungen oder Blutergüssen verbunden sind, ist die PPT frei von unerwünschten Nebeneffekten.Die rhythmischen Vakuumpulsationen bewirken eine intensive Gewebestimulation, indem Haut und Unterhaut gegen Muskeln und Sehnen verschoben und somit Verklebungen einzelner Schichten gelöst werden. Die Blut- und Lymphzirkulation wird angeregt, Ödemflüssigkeit mobilisiert, die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken verbessert, Muskeln gelockert und Gewebe entspannt. Reflektorisch kommt es zur verstärkten Freisetzung von körpereigenen Vitalstoffen wie Hormone (Endorphine, Serotonin), Vitamine und Mineralien, welche die Heilungsphase begünstigen und das Schmerzempfinden unterdrücken. Neurovegetative Reizabläufe werden normalisiert, die Psyche entspannt.
Die Pneumatische Pulsationstherapie unterstützt den Körper also sehr spezifisch und gezielt bei seinen lebenswichtigen und gesunderhaltenden Ausscheidungsvorgängen. Sie aktiviert die meist stagnierenden Reinigungsmechanismen und ist damit auch im Sinne einer Umstimmungstherapie wirksam.
Die Hauptindikationen für die PTT
- Schmerzhafte Gelenkreizungen, -Schwellungen

- Gelenkarthrosen
- Gelenkprellungen mit oder ohne Bluterguss
- Gelenkrheuma
- Muskelverspannungen im Bereich der Wirbelsäule
- Spannungskopfschmerzen mit Muskelhartspann im Schulter- Nackenbereich
- Symptomverbesserung bei Migräne
- Rheumatisch bedingte Muskelbeschwerden
- Fibromyalgie
- Tennisarm
- Sportverletzungen mit Muskelbeteiligung
- Sportbedingte Schädigungen des Bandapparates
- Sehnenscheidenentzündung
- Lymphdrainage bei Lymphstauungen
- Bindegewebsmassage
- Narbenbehandlung
Sinnvolle Kombinationsbehandlungen
PTT und Infrarot-Bestrahlung
Die Rotlicht-Bestrahlungswellen wärmen und entspannen die Muskulatur und weiten die Kapillargefäße. Die dadurch verbesserte Durchblutung regt den Zellstoffwechsel an und unterstützt die Wirkung der PTT.PTT und Akupunktur
Die Wirkung der Schmerzakupunktur kann - besonders im Rückenbereich - ganz wesentlich durch die PTT unterstützt und verbessert werden, indem Gewebsverklebungen gelöst und Stoffwechselschlacken abtransportiert werden.PTT und Triggerpunkt-Akupunktur
Triggerpunkte sind kleinste Verspannungszentren, die durch akute und chronische Überlastungen in jedem Muskel auftreten können. In der Folge verspannt sich ein Teil des Muskels und ruft ein für jeden Muskel typisches Schmerzbild hervorruft. (ausführliche Informationen über die Triggerpunkt-Akupunktur finden Sie im Kapitel Akupunktur / TCM)Die PTT wirkt synergistisch - wie im vorherigen Punkt beschrieben.
