Reisen bei Herzerkrankungen
Bei Patienten mit einer Verengung der Herzkranzgefäße (Koronarsklerose) besteht wegen verminderter Sauerstoffsättigung der Atemluft in größerer Höhe eine besondere Gefährdung. Hierbei werden im allgemeinen Höhenlagen von über 2400 Metern als kritisch betrachtet. Patienten mit einer latenten Herzinsuffizienz sollten bedenken, daß die höchste Belastung für das Herz zu Beginn des Auslandsaufenthaltes besteht, da dann noch keine ausreichende Akklimatisation stattgefunden hat.
Im Urlaub ist man häufiger ungewohnten körperlichen Belastungen ausgesetzt. Hüten Sie sich davor, aus falschem Ehrgeiz und unter dem Druck einer Reisegruppe an Unternehmungen teilzunehmen, deren Belastung Sie nicht abschätzen können (anstrengende Wanderungen usw.). Vermeiden Sie Ausflüge in Gebiete, wo eine längere Rast oder auch eine Umkehr nicht möglich ist. Die mit starken körperlichen Belastungen einher gehenden Blutdruckanstiege können für sich bereits einen Angina pectoris - Anfall auslösen.
Besprechen Sie mit Ihrem Arzt noch einmal die Warnsymptome (Gewichtszunahme, Atemnot, Ödeme usw.), denen Sie aufgrund Ihrer Erkrankung besondere Beachtung schenken müssen.
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